Bengalkatzen

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Bengalkatzen

Beitrag  Gast am Mo Feb 23, 2009 8:23 pm

Bengal



Die Bengal Katze ist eine leicht zu unterscheidende einmalige Katzenrasse in einem getupften Muster die aus einer Kreuzung zwischen domestizierenden Hauskatzen und asiatischen Leopardenkatzen stammt. Die erste dokumentierte Verpaarung dieser beiden Katzenrassen Wild- mit Hauskatzen führt ins Jahr 1963 zurück. Das Ziel der Bengalzucht liegt darin eine domestizierte Hauskatze mit den physikalischen Eigenschaften einer kleinen Waldkatze zu züchten. Die Bengal wurde im Jahre 1984 als eigenständige Rasse innerhalb der TICA (Amerikanische Rassekatzenorganisation) anerkannt und muss mindestens 4 Generationen weg von der ursprünglichen asiatischen Leopardenkatze geboren sein. F1-Katzen (erste Zuchtgeneration) müssen aus einer Verpaarung zwischen Asiatischen Leopardenkatzen und domestizierten Hauskatzen stammen. Der Wildkatzenelternteil ist meist der Vater. F2-Katzen (zweite Zuchtgeneration) haben eine F1-Mutter und einen Hauskatzen-Vater. Die F3 hat dann eine F2-Mutter und wieder einen Hauskatzen-Vater...... Die männlichen Nachkommen aus diesen Verpaarungen sind normalerweise unfruchtbar und die weiblichen Nachkommen werden als Zuchtbasis der Bengal zur Verpaarung mit Hauskatzen eingekreuzt.
Das Fell der Bengal-Katze ist eng anliegend, dicht, fest und seidig mit wenig Unterwolle. Bevorzugte Farben sind golden oder orangefarben, hellbraun bis lederfarben, sowohl spotted, rosetted oder marble. Die blue-marble ist aber noch nicht in allen Verbänden anerkannt. Der Körper ist lang gestreckt, gross, kräftig und muskulös, aber nicht plump. Die Beine sind lang, sehnig mit runden Pfoten und hinten etwas höher als vorne. Der Kopf hat grosse hoch gesetzte Ohren, breite Nasenlöcher und ein breites kräftiges Schnurrhaarkissen. Die Bengal hat grosse, ausdrucksvolle Augen. Sie sind grün oder bernsteinfarbig.
Diese Katzen sind extrem intelligent sowie sehr aufgeweckt und lernbegierig innerhalb ihres direkten Lebensumfeldes. Die Bengal fordert Familienanschluss ohne Langeweile und viel Trubel, kann aber auch stillsitzen, liebevoll schmusen und schnurren und ist sehr menschenbezogen. Sie braucht viel Platz für ihren ausgeprägten Bewegungsdrang und möchte nicht den ganzen Tag allein in der Wohnung eingesperrt sein.
Die Unfruchtbarkeit der Bengal-Kater wirft jedoch Fragen über den Sinn und die Tiergerechtigkeit dieser Zucht auf.

Quelle: www.cybercat.ch

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