Meine Katzen - Teil 4

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Re: Meine Katzen - Teil 4

Beitrag  Gast am Mi Apr 01, 2009 12:20 pm

oh je...soviele Fragen.
wann lässt man ein Tier gehen? Das ist individuell verschieden, das kommt meiner Meinung nach auf Tier und Mensch an.
Ich kann nur berichten wie es mir ergangen ist als ich vor 18 Monaten Joschi gehen lassen musste. Es gab keine Hoffnung auf Heilung. Wir wissen bis heute nocht was geschehen war. Sein Becken war zertümmert, seine Hinterbeinche mehrfach gebrochen und ein Gelenk völlig zerrissen. Der TA sagte eine große Gewalteinwirkung war im Spiel. Das Tier muss Höllenqualen durchlebt haben Und ich musste ihn gehen lassen weil er so nicht leben konnte. Keine Operation ist möglich gewesen und so habe ich ihn in die Hände der Natur zurückgegeben. Das beantwortet auch gleich die nächste Frage.
Wie habe ich getrauert.
Wir alle haben getrauert, mein Mann und auch Thadeus...wir konnten all die Rituale die wir bis dato praktiziert haben, erst gar nicht und später unter Tränen vollziehen.Bei allem kam und kommt sofort das Blid von ihm wieder. Der Schmerz wurde mit fortschreitender Zeit weniger, vielleicht auch weil ih ihn bewusst gespürt habe, jetzt ist er im Herzen und niemand und nichts kann ihn ersetzen, weil jeder Katze anders ist.
4 Monate später hat mir eine Forumsfreundin eine Zeichnung nach einem Foto gemacht und die Tränen flossen wieder in Bächen.

Konflickte gab es bei uns auch. Als Angi kam, war Pinki beireits 1 Jahr bei uns....und die Beiden mochten sich überhaupt nicht, Es gab nur Streiterei und lautes Geschrei. Als sie sich dann Verletzt haben, musste ich einsehen, nach ausführlicher Beratung, das die Beiden sich nie vertragen werden. Am Anfach dachte ich immer es wäre Pinkis Schuld....war es aber nicht. Es war einfach nur so, das die Chemie zwischen den Beiden nicht stimmte. Um weitere verletzungen und vor allem Stress zu vermeiden mussten sie getrennt werden. Zuerst in separate Zimmer, und später hat Pinki eine neues sicheres Zuhause gefunden.

Das Jagen der Katze ist glaube ich unvermeidbar, es ist ihre Natur. Sogar Thadeus der ja nun aus einer Zuch stammt hat den Jagdtrieb behalten. Das beginnt schon ganz früh in der Kittenzeit.
Thadeus bringt mir, da er ja Freigänger ist, jede Menge Mäuse und auch Vögel an. Ich lobe ihn dafür und werde mich hüten ihn einzusperren oder gar zu bestrafen. Meiner Meinung nach ist das eine natürliche Auslese.

Katzen im Strassenverkehr, ist immer ein Risiko...am besten wenn an in einer Sackgasse wohnt und auch da ist es nicht sicher. Wenn man ganz sicher gehen will, das die Katze nicht verletzt wird, dann muss sie im Haus bleiben ausschließlich.

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Re: Meine Katzen - Teil 4

Beitrag  Gast am Do Apr 02, 2009 5:19 pm

Tja, ein paar solcher klaren Fälle, wo das Einschläfern nur den Todeskampf abkürzte, hatte ich auch schon.

Insgesamt bin ich jemand, der nicht dazu neigt in der Vergangenheit zu leben, und dass ich nie nur eine Katze hatte, hat sicher auch geholfen, über den Verlust eines verstorbenen Tieres hinwegzuhelfen. Plötzlich gar keine Katze um mich zu haben, fände ich schrecklich. Am schlimmsten war es eigentlich, die Fälle zu verkraften, in denen Katzen spurlos verschwunden sind und man tage-, wochen-, monatelang immer wieder grübelte, was denn mit ihnen geschehen sei, und wo man weder zu hoffen, noch aufzugeben wagte. Hilfreich ist auch, dass meine ganze Familie Katzen liebt und ich dadurch genug verständnisvolle Menschen um mich habe. Es hat mir auch geholfen, einen Nachruf in der Katzen-Newsgroup zu verfassen, die ich seit vielen Jahren lese, denn auch dort weiß man, dass man mit seiner Trauer um ein Tier verstanden wird.

Was die Jagd anbelangt, so bemühe ich mich, meinen Katzen Beute abzunehmen, die noch zu retten ist, denn mir tun nun einmal auch die Mäuse und Vögel leid, die angesichts der vielen gepflegten Katzen im Revier ziemlich riskant leben. Wenn ich meine Katzen nachts (also zur Hauptjagdzeit) im Haus hielt, wollten sie morgens schnell raus und erwischten dann ziemlich oft noch einen Vogel (vor allem erwähnter Lucky), und von Glöckchen halte ich gar nichts, weil Haldbänder für Katzen gefährlich sind und das ewige Bimmeln für Tiere mit so feinem Gehör eine Qual sein muss.

Ich denke auch, eine absolut sichere Wohngegend gibt es nicht - ich wohne in einer Straße, die zwei Sackgassen miteinander verbindet, und trotzdem wurde die 200 m entfernte Hauptstraße meinem Kater zum Verhängnis. Kätzinnen haben ja meist ein kleineres Revier, und ich glaube und hoffe, dass meine beiden in der Nähe bleiben. Lenny habe ich bisher eher in einer ungefährlichen Richtung vom Haus entfernt gesehen. ... Und doch, wenn jemand morgens nicht gleich da ist, leide ich.

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Re: Meine Katzen - Teil 4

Beitrag  Gast am Do Apr 02, 2009 7:10 pm

Hallo Franzika,

wusstest du, dass das abnehmen der Beute für die Beute dennoch tödlich endet? Egal ob Maus oder Vogel...wenn die Katze sie erwischt, dann findet bei den Tieren etwas statt, was sie trotzt der wegnahme verenden lässt. Ich glaube sie schütten in ihrer Todesangst ein Hormon aus.
Wir haben das auch geglaubt, wenn wir den Katzen die Mäusschen wegnehmen während sie noch pipsen und dann im Garten setzen, sie nicht weit davon am anderen Tag tot finden. Das ist Natur.
Ich finde wir Menschen sind weitaus grausamer.

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Re: Meine Katzen - Teil 4

Beitrag  Christina am Do Apr 02, 2009 8:13 pm

stimmt es ist natur aber sterben tun die nicht immer siehe Pinkie und der hamster. den hamster gehts super! aber gehört habe ich das auch schon mal mit den homonen

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Re: Meine Katzen - Teil 4

Beitrag  Gast am Do Apr 02, 2009 8:23 pm

ist Pinki den Hamster richtig an den Kragen gegangen? Sie ist ja ein Lümmel.

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Re: Meine Katzen - Teil 4

Beitrag  Christina am Do Apr 02, 2009 8:24 pm

ja er war klitschnass

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Re: Meine Katzen - Teil 4

Beitrag  Gast am Do Apr 02, 2009 9:13 pm

Also, ich möchte dir bestimmt nicht generell widersprechen, Martina, aber ich habe auch schon etliche Mäuse und Vögel erlebt, die trotz ihrer Beute-Erfahrung putzmunter das Weite suchten. Vögel setze ich, wenn sie unter Schock stehen, meist auf meinen Carport, wo sie vor meinen Katzen einigermaßen sicher sind. Oft dauert es längere Zeit, bis sie sich berappelt haben, aber dann fliegen sie meist doch davon. Klar, sind auch schon welche dort gestorben. Mäuse habe ich manchmal zur Beobachtung einige Stunden da behalten (Meine Duschkabine ist eine gute Quarantänestation.), bevor ich sie in die Freiheit entlassen habe. Ach ja, als ich noch bei meinen Eltern wohnte, hatten wir zweimal verletzte Meisen etliche Tage zu Gast, bis sie wieder einwandfrei fliegen konnten, und die machten nicht den Anschein, als wollten sie eingehen.

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Re: Meine Katzen - Teil 4

Beitrag  Gast am So Apr 05, 2009 9:55 am

ja natürlich Franziska gibt es auch Tiere die es schaffen mit dem Leben"davonzukommen", Diejenigen die von der Katze schon länger bespielt worden sind, die sterben meist, trotzt Rettung durch uns.
Was Vögel betrifft, so denke ich bekommt die Katze eh nur die schächeren.

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Re: Meine Katzen - Teil 4

Beitrag  Gast am So Apr 05, 2009 10:17 am

Oder Jungvögel (z.B. sind Jungamseln sehr gefährdet, die das Nest verlassen, bevor sie hundertprozentig flügge sind) und ganz besonders natürlich Bodenbrüter.

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