Bartagamen Ernährung

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Bartagamen Ernährung

Beitrag  Gast am Di März 24, 2009 10:19 am

Ernährung von Bartagamen

Futter

Bartagamen lassen sich zu Allesfressern erziehen, aber genauso zu launischen verwöhnten Lieblingen. Es kann gut sein, dass unsere Bartagamen einen Monat lang täglich Heimchen jagen, um diese während dem folgenden Monat zu ignorieren.

Hauptfutter
Heuschrecke Heuschrecke

Heimchen, Grillen, Heuschrecken, Schaben (diese sind vor der letzten Häutung besser verträglich).
Wir haben ein Lieferabonnement für Heimchen, Grillen, Heuschrecken und Schaben beim Reptilienshop-Böhler bzw. kaufen sie dort direkt ein.

Eine genauere Beschreibung der Futtertiere findet Ihr unter Futtertiere.

Leckerli

Wachsmottenlarven, Zophobaslarven, Rosenkäferlarven, Mehlwürmer, Buffalomaden.

Da diese Leckerli sehr fetthaltig sind, eignen sie sich nicht als Grundnahrung. Sie sind so sparsam zu verfüttern, wie wir Menschen Pralinen essen.

è Unsere Bartagamen können sogar ‚süchtig‘ danach werden und sich tagelang weigern, etwas anderes zu fressen. Da hilft nur, ihnen solange nur Salat und Heimchen anzubieten, bis sie diese wieder fressen.

è Junge Bartagamen dürfen noch keine solchen Leckerli erhalten, da sie zu fettig sind und den kleinen Organismus schwer schädigen können.

è Einige der Futtertiere haben scharfe Mundwerkzeuge. Wird der Kopf nicht richtig zerkaut, können sie den Bartagamen innere Verletzungen zufügen. Daher empfiehlt es sich, Mehlwürmern vorher den Kopf zu zerdrücken.

è Mehlwürmer, Buffalomaden und Zophobaslarven sondern einen stark stinkenden Kot ab. Daher empfiehlt es sich, sie nur in kleinen Mengen zu kaufen und schnell zu verfüttern.

Grünfutter
Salat Salat

Löwenzahn, Salate wie Krach-, Eisberg-, Lattich- und Feldsalat oder fertige Mischungen.

Wir füllen jeden zweiten Tag ein Schüsselchen mit frischem Salat. Die Bartagamen fressen den trockenen Salat am nächsten Tag auch sehr gerne, man muss nur darauf achten, dass der Salat nicht fault.

Wir bevorzugen Biosalat und unbehandelte Wiesen, da Insektenschutzmittel in der Regel nicht auf die Verträglichkeit von Reptilien, sondern nur von Säugetieren getestet werden. Ausserdem enthalten Bioprodukte weniger Nitrat, welches in zu hohen Dosen die Niere schädigen kann.

è Achtung: Zuviel Grünfutter kann Durchfall verursachen.

Früchte

Johannisbeeren, Heidelbeeren, Bananen, Äpfel, Filetstücke von Orangen und Pomelos fressen unsere Bartagamen gerne. Wir haben mit viel Geduld herausfinden müssen, welche Früchte unsere Bartagamen bevorzugen, daher sind dies sehr subjektive Angaben.

Es soll auch Bartagamen geben, die Tomaten, Kiwis, Mangos und noch vieles mehr fressen.

è Achtung: Wenn die Bartagamen Beeren ganz verschlingen und nicht kauen, werden diese nicht verdaut.

Wasser

In einem Schälchen anbieten. Wenn wir unsere Bartagamen vor die gefüllte Schale setzen und ihnen mit dem Finger vorsichtig Wasser auf die Nase tropfen, beginnen sie zu schlecken und meist auch zu trinken. So lernen sie, wo das Wasserbecken ist. Das Wasser sollte mindestens jeden zweiten Tag erneuert werden.

Futterzusätze

Kalzium und Vitamine auf die Futtertiere gestäubt verabreichen, Sepiaschalen (gehackt ohne die spitzen Teilchen) oder Kalziumkies in einem Napf anbieten.

Diese Zusätze sind sehr wichtig, da das Futter diese lebenswichtigen Stoffe nicht ausreichend enthält.

Futterdosierung

in den ersten Wochen: täglich mehrfach ein paar kleine Heimchen
danach: täglich Heimchen, der Bartagamengrösse angepasst
nach 2-3 Monaten: täglich Lebendfutter, jede Woche mindestens einen Grüntag einlegen
jährige Tiere: jeden zweiten / dritten Tag Lebendfutter, dazwischen nur Salat und/oder Früchte

Spezialfutter
gekochte Heimchen gekochte Heimchen

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