Pferdepflege

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Pferdepflege

Beitrag  Ischa am Mo Feb 23, 2009 12:49 am

Die Pferdepflege ist eine, von (angehenden) Pferdebesitzern nicht zu unterschätzende Arbeit. Pferdehalter sind verantwortlich für den gesunden Zustand von Leib und Seele der ihnen anvertrauten Tiere. Sie ist ein wichtiger Beitrag zum Tierschutz.


Fellpflege

Tinkerstute beim SandbadenVor dem Reiten ist auf ein sauberes Fell besonders zu achten. Schmutz, vor allem in der Sattellage, kann schmerzhafte Scheuerstellen hervorrufen (Satteldruck deutet auf einen falschen Sattel hin). Bei guter Fellpflege kann auch festgestellt werden, ob das Pferd vielleicht eine Hautkrankheit, Parasiten oder Verletzungen hat, die manchmal nicht auf den ersten Blick gesehen wird. Ein gesundes Tier hat ein leicht glänzendes (Sommer)-Fell. Die Fellpflege sollte aber keinesfalls übertrieben werden, ein gewisser Anteil Staub im Fell ist für das Pferd ein Schutz. Im Winter legen sich einige Pferde (besonders, wenn sie in Offenstall- oder Robusthaltung leben) eine regelrechte Schlammkruste als zusätzliche Schutzschicht zu. Keinesfalls darf auch der natürliche Fettgehalt des Felles durch Einsatz von Chemikalien für ein glänzendes Fell oder zu häufiges Waschen mit Seife zerstört werden. Zur Fellpflege gehört für das Pferd nicht nur ein Bad im Staub, sondern im Sommer auch einmal einige Stunden im Regen zu stehen. Pferde wälzen sich gerne im Schlamm, selbst wenn sie gerade geputzt wurden. Wen Mistflecken z. B. beim Schimmel stören, der kann die Stelle mit dem Saft einer ausgepressten Zitrone einreiben. Nach einigen Minuten sollte der Fleck verschwunden sein. Fliegeneier kann man leicht mit verdünntem Essig abwaschen.


Hufe haben einen komplexen Aufbau. Zu viel Nässe führt zu Huffäule
Hufpflege

Den Hufen des Pferdes sollte eine besonders große Beachtung geschenkt werden, da sie zusammen mit dem Rücken das Fundament für jede Bewegung des Pferdes darstellen.


Bewegung Das Pferd sollte mindestens 5 mal in der Woche bewegt werden, egal ob reiten, longieren, voltigieren oder auf der Koppel etwas toben lassen, da es von Natur aus ein Lauftier ist. Es kann durch Reiten (Reitsport), Longieren, Weidegang oder „Scheuchen“ bewegt werden. Bei Pferden mit Rückenproblemen wird empfohlen, so oft wie möglich Longenarbeit durchzuführen, denn dabei wird die Rückenmuskulatur aufgebaut und gestärkt und der Rücken des Pferdes ist durch das Gewicht des Reiters nicht belastet. Jedes Pferd sollte so häufig wie möglich mit Artgenossen auf die Weide gebracht werden, weil es ein Herdentier ist, siehe Bedürfnisse des Pferdes weiter oben.


Körperlicher und seelischer Zustand

Das körperliche Befinden des Pferdes soll immer beobachtet werden. Eine tierärztliche Untersuchung mit bestimmten Impfungen (min. 1 mal jährlich) sowie die Verabreichung von Wurmkuren (3–4 mal jährlich) sollte unbedingt stattfinden (siehe auch Pferdekrankheiten). Außerdem gibt es durchaus psychosomatisch bedingte und seelische Krankheiten, die durch falsche Haltung und Pferdepflege begünstigt werden können.




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