Katzenernährung

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Katzenernährung

Beitrag  Christina am So März 01, 2009 2:34 pm

Bisher gibt es erst wenig Informationen über naturgemäße und den Bedürfnissen der Katze entsprechende Ernährung in deutscher Sprache. , Nahrungsansprüche der Katze, die verschiedenen Fütterungsmöglichkeiten einschließlich Fertigfutter und Hinweise, wie eine gesunde Rohfütterung aussehen kann. Der Text erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit und erspart dem Katzenbesitzer weder die Eigenverantwortung noch die Notwendigkeit, sich das Wissen selbst anzueignen, welches unbedingt notwendig ist, um die Katze gesund und ausgewogen mit Rohfutter (BARF = Biologisch Artgerechtes Rohes Futter) zu ernähren.

Wer das erste Mal unsere Ernährungsseite besucht, dem empfehlen wir, die einzelnen Seiten der Reihenfolge nach zu lesen. Am Ende jeder Seite folgt ein Link zum nächsten Kapitel. Es besteht auch die Möglichkeit, sich den Text (außer Links und Literaturhinweise) ausdrucken zu lassen und in Ruhe offline zu lesen.

Warum Rohfütterung?

Vor fast 20 Jahren fütterten wir die erste Rohkost in Form von Eintagsküken und ab und zu Rindergulasch an unsere Katzen, weil viele Züchter das so machten. Bald fingen wir jedoch an, uns Gedanken über Katzenfutter zu machen und uns Fragen zu stellen, die heutzutage aktueller sind denn je. Die Antworten auf diese Fragen überzeugen uns nach wie vor, dass eine naturgemäße Art der Katzenernährung gesünder ist. Nach und nach stellten wir unsere Katzen komplett auf Rohfutter um und haben es bis heute keinen Tag bereut.

Würden wir uns ausschließlich von Cornflakes und aus Konserven ernähren, angereichert mit künstlichen Vitaminen, weil Ernährungsexperten behaupten, das sei die gesündeste und ausgewogenste Kost?

Trotz aller Beteuerungen der Experten hätten wir sicher Zweifel, ob diese Kost nicht zu einseitig und ungesund ist. Wahrscheinlich würden wir das auch keine drei Tage durchhalten, weil wir Heißhunger auf etwas anderes bekämen, wie zum Beispiel frisches Obst oder Gemüse. Warum tun dann so viele Katzenbesitzer ihrem Liebling das an, in dem sie sich selbst mit frischer und abwechslungsreicher Kost ernähren und ihrer Katze möglicherweise ein Leben lang das gleiche Trockenfutter vorsetzen?

Wie kommt es, dass die ursprüngliche Nahrung der Katze und Fertigfutter so verschieden sind?

Weil die Futterhersteller nicht versuchen, die optimale Kost für Katzen zu produzieren - das wäre zu teuer. Der Anteil an hochwertigen Proteinen in den Beutetieren der Katze ist so gut wie immer viel höher als in Fertignahrung. Vor allem in Trockenfutter sind sehr viele Kohlenhydrate in Form von Getreide enthalten - ein billiger Kalorienlieferant, der den Platz von tierischem Eiweiß einnimmt. Die Hersteller testen in ihren Laboren auch mit Tierversuchen, wie hoch die Minimalanforderungen an das Futter sind, ohne dass sich bei der Katze in einem bestimmten Zeitraum Mangelerscheinungen oder Krankheitsanzeichen zeigen. Das Produkt soll möglichst kostengünstig herzustellen sein und für die Käufer annehmbar aussehen und riechen. Ein Großteil des Geldes wird in Verkaufsstrategien und Werbung investiert anstatt in die Qualität des Futters. Auch wenn gesagt wird, dass Fertigfutter ausgewogen und gesund sei, zeigen sich die Spätfolgen einer jahrelangen Fütterung im “Feldversuch”, an dem die meisten Katzenbesitzer teilnehmen, in dem sie das angepriesene Futter kaufen.

Warum gibt es so viele unterschiedliche Katzenfuttersorten, angefangen von Adult, Kitten, Senior, Hair&Skin, Sensitive, Hairball, Light, Less Active, In- und Outdoor, Oral Care oder wie sie alle heißen, obwohl alle Katzen in der Natur das gleiche fressen, egal wie alt sie sind und welchen Anforderungen sie ausgesetzt sind?

In der Natur gleicht die Katze alle Beanspruchungen aus, in dem sie vom gleichen Futter, nämlich Beutetieren, weniger oder eben mehr frisst. Dies ist mit Fertigfutter nicht möglich, da das Standardprodukt aller Hersteller, das Futter für Erwachsene, diesen Ansprüchen, wie zum Beispiel Wachstum junger Katzen, nicht gerecht wird. Durch die Gabe von kommerziellem Futter zeigen sich im Alter oft Probleme wie Übergewicht oder Nierenkrankheiten. Die Hersteller versuchen mit neuen Produkten/Sorten diese Probleme, die sie selbst verursacht haben, zu kompensieren und verdienen noch mehr Geld damit.

Wieso werden ältere Tiere übergewichtig, während junge, unter Beanspruchung stehende Deckkater oder säugende Katzen dürr werden?

Da Fertigfutter zwar den Kalorienbedarf deckt, aber nicht den Bedarf an hochwertigen tierischen Anteilen, Enzymen und natürlichen Vitaminen, entsteht ein Mangel, den die Katze mit einer gesteigerten Futteraufnahme auszugleichen versucht, weil der Körper ihr sagt, dass die Bedürfnisse nicht befriedigt sind. Das hat natürlich eine höhere Aufnahme der “leeren” Kalorien zur Folge, die im Körper in Fett umgesetzt und gespeichert werden. Man denke an die Cornflakes oder die Vorstellung, sich nur von Schokolade zu ernähren, unser Körper würde uns auch sagen, dass etwas fehlt. Mit Rohfutter ernährte Katzen werden auch im Alter selten fett. Unter Beanspruchung wie Trächtigkeit oder Laktation zeigt sich, dass Fertigfutter nicht im Stande ist, genug essentielle Nährstoffe bereit zu stellen, da säugende Katzen nicht in der Lage sind, soviel Futter aufzunehmen und zu verarbeiten. Man hat sich schon so daran gewöhnt, dass es als normal angesehen wird, dass Katzen während der Aufzucht ihrer Jungtiere abmagern. Das ist keineswegs normal und natürlich. Mit ausgewogener Rohkost ernährte Mutterkatzen werden nicht klapprig und haben sehr viel Milch.

Wie kommt es, dass so viele Katzen an Fellproblemen, Verdauungsschwierigkeiten, Zahnstein, entzündetem Zahnfleisch, Futterunverträglichkeiten oder Allergien leiden?

Um gesund zu bleiben, ein schönes Fell und einen festen muskulösen Körperbau zu entwickeln, braucht die Katze hochwertige Nahrungsbestandteile, u. a. hochverdauliche Proteine, essentielle Fettsäuren und natürliche Vitamine und Mineralien in der richtigen Zusammensetzung. Unserer Meinung nach ist Fertigfutter zu minderwertig, um diese Bedürfnisse zu erfüllen. Es ist aus vielen Einzelbausteinen zusammengesetzt, zu denen Dinge wie Getreide, Fasern oder künstliche Zusätze gehören, die nicht der Nahrung der Katze in der Natur entsprechen, Unverträglichkeiten und Allergien sind die Folge. Eines der häufigsten Phänomene in letzter Zeit sind entzündliche Darmerkrankungen (IBD/Inflammatory Bowel Disease), welche sich unter anderem in chronischen Durchfällen und Erbrechen zeigen und lebensverkürzend auswirken können. Meistens wird nicht die Ursache behandelt, sondern nur das Symptom, in dem die betroffenen Katzen für den Rest ihres Lebens eine sehr teure, beim Tierarzt erhältliche Ausschlussdiät bekommen oder sogar mit Kortison behandelt werden. Dass Trockenfutter nicht gegen Zahn- und Zahnfleischprobleme hilft, hat sich vielleicht schon herumgesprochen, sonst würden nicht so viele Katzen darunter leiden, obwohl sie regelmäßig Trockenfutter zu sich nehmen, und die Hersteller würden keine extra Produkte wie das so genannte Oral Care entwickeln.

Warum bekommen so viele Katzen Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes, Pankreatitis, Leberstörungen oder Harnwegs- und Nierenerkrankungen?

Dies hat hauptsächlich zwei Gründe: Fertigfutter enthält viele schwer verdauliche oder von der Katze nicht verwertbare Inhaltsstoffe, die vom Körper verarbeitet werden müssen, wobei viele Abfallprodukte anfallen. Insbesondere der meist hohe Getreideanteil stellt für den Stoffwechsel und Verdauungsapparat der Katze, die ein Karnivore mit sehr speziellen Nahrungsansprüchen ist, ein großes Problem dar. Auch wenn es die Hersteller und Verkäufer immer wieder abstreiten: Studien zeigen, dass Katzen, die mit Trockenfutter ernährt werden, nicht genug trinken. Das bedeutet eine ständige leichte Dehydration des Körpers sowie eine Verminderung und Konzentration des Harns, was die Nieren und Harnwege belastet.

Warum empfehlen Tierärzte Fertigfutter, obwohl sie täglich mit diesen Krankheiten konfrontiert werden?

Tierärzte erhalten keine umfassende Ausbildung in Katzenernährung. Die Informationen, die sie erhalten, kommen oftmals von der Futtermittelindustrie, zum Beispiel Lehrgänge, die von Fertigfutterherstellern abgehalten werden und auf deren eigenen Prinzipien und Studien aufbauen. Die meisten Tierärzte haben darüber hinaus keine Zeit, sich spezielles Wissen über die Ernährung von Katzen anzueignen. Daher ist es am einfachsten für sie, Fertigfutter zu empfehlen, zumal sie es häufig selbst verkaufen und Geld damit verdienen. Ihr Tätigkeitsschwerpunkt liegt, wie meistens in der Humanmedizin auch, in der Behandlung von Krankheiten. Die Prophylaxe beschränkt sich vorwiegend auf die teuren Impfungen. Trotzdem gibt es in letzter Zeit immer mehr Tierärzte, die sich mit dem Thema beschäftigen und eine ausgewogene Rohkost empfehlen.

Wie kommt es, dass mittlerweile Katzen ab 7 Jahre von der Futtermittelindustrie als Senioren eingestuft werden, obgleich Katzen über 20 Jahre alt werden können?

Oft zeigen sich bei Katzen in diesem Alter, manchmal sogar schon früher, die Folgen der falschen Ernährung wie Übergewicht und Schäden an den Organen. Diese Probleme werden von Tierärzten und Futterherstellern als normal und altersbedingt hingestellt. Natürlich spielt der Werbeeffekt auch eine Rolle, da man ein teures Futter für “Senioren” oder ein “Light-Futter” zur Gewichtsreduktion verkaufen kann. Leider enthält dieses Futter noch weniger Eiweiß und noch größere Mengen an Getreide und Fasern, was für den Organismus der älteren Katze eine noch größere Belastung ist als das normale Futter.

Warum bekommen Kleinwildkatzen in Zoos nach wie vor kein Fertigfutter, sondern frische, rohe Kost?


Weil Zoologen mittlerweile festgestellt haben, dass man Wildkatzen nicht mit Fertigfutter ernähren kann, ohne dass die Tiere krank werden oder sogar sterben. Dass unsere Hauskatzen als domestiziert gelten, spielt hierbei keine Rolle, denn die Organe, der Stoffwechsel und der Verdauungstrakt haben sich durch die Domestikation nicht verändert.
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Re: Katzenernährung

Beitrag  Christina am So März 01, 2009 2:35 pm

Futterumstellung

Das Schwierigste an der Rohfütterung ist oft die Tatsache, dass die Katze die neue Kost nicht annehmen will. Leider ist es in den meisten Fällen nicht damit getan, der Katze einfach ein Stück Fleisch anzubieten und zu hoffen, dass sie es spontan frisst. Katzen sind Gewohnheitstiere und es kann passieren, dass sie lieber hungern, als ein ungeliebtes oder unbekanntes Futter zu fressen. Dazu kommt, dass Fertigfutter einen ausgeprägten Geschmack aufweist und wesentlich stärker riecht als rohes Fleisch. Dennoch ist es mit viel Geduld und Ausdauer möglich, so gut wie jede Katze an ein neues Futter zu gewöhnen. Dazu muss allerdings zunächst der Katzenbesitzer selbst von der Notwendigkeit und den Vorteilen einer Futterumstellung überzeugt sein. Wie jemand einmal sehr treffend bemerkte: Die Änderung muss zunächst im Kopf des Katzenbesitzers stattfinden. Ist dieser selbst nicht hundertprozentig bereit dazu, wird er viel zu schnell aufgeben und jeder halbherzige Versuch zum Scheitern verurteilt sein. Man sollte sich im Klaren sein, dass die Umstellung unter Umständen viele Wochen oder sogar Monate dauern und viel Liebe, Geduld, Ausdauer, Konsequenz und Erfindungsreichtum erfordern kann.

Je älter das Tier ist und je weniger Abwechslung es im Laufe seines Lebens kennen gelernt hat, desto weniger ist es bereit, eine neue Kost anzunehmen. Dementsprechend tun sich ältere Katzen, die bisher ausschließlich Trockenfutter gefressen haben, häufig besonders schwer, vor allem, wenn das Trockenfutter den ganzen Tag zur freien Verfügung steht und die Katze keine festen Mahlzeiten gewohnt ist. Junge Tiere hingegen, die noch nicht so stark auf ein bestimmtes Futter geprägt sind, nehmen Rohfutter oft spontan an. Das gleiche gilt für Katzen, die bisher vielseitig ernährt wurden und Dosenfutter zu sich nehmen oder die Möglichkeit haben, jagen zu gehen und ihre Beute zu fressen. Daher sollte als erstes versucht werden, einfach ein paar Stückchen rohes Fleisch anzubieten. Auch später in der Umstellungsphase kann man dies ruhig immer mal wieder mit verschiedenen Fleischsorten ausprobieren. Knochenteile wie Hühnerhälse oder Flügel sowie Innereien sind für den Einstieg nicht so gut geeignet, da diese wesentlich öfter abgelehnt werden als pures Fleisch.

Zunächst ein paar wichtige Grundregeln, die es zu beachten gilt:

1. Die Katze nie länger als 12 Stunden hungern lassen! Gerade bei älteren, übergewichtigen Katzen besteht die Gefahr der Entwicklung einer hepatischen Lipidose (Fettleber), wenn sie über einen längeren Zeitraum keine Nahrung zu sich nehmen.

2. Bei Katzen, die über ein Jahr alt sind, sollte die Umstellung langsam erfolgen, damit sich Stoffwechsel und Verdauung an die neue Kost gewöhnen können. Unterstützend kann ein Darmfloramittel verabreicht werden, falls sich durch die Umstellung auf das neue Futter Verdauungsprobleme einstellen sollten.

3. Der Futterwechsel bei Tieren unter einem Jahr kann schneller erfolgen. Viele Jungtiere nehmen das neue Futter problemlos an, hier muss man die Umstellungsphase nicht künstlich hinauszögern. Wenn die Katze neu ins Haus kommt, ist es empfehlenswert, ihr in den ersten Tagen die Kost zu geben, die sie bisher bekommen hat, da die Eingewöhnung schon genug Stress bedeutet, der nicht noch zusätzlich durch eine Futterumstellung erhöht werden sollte. Sobald das Jungtier sich eingelebt hat, kann man auf ein anderes Futter umstellen, wobei man sich auch hier an das Tempo der Katze anpassen sollte.

4. Am besten ist es, die Katze an regelmäßige Fütterungszeiten zu gewöhnen und diese auch einzuhalten, ohne der Katze zwischendurch etwas anzubieten. Ideal sind 3 bis 4 feste Mahlzeiten pro Tag, wovon man im Bedarfsfall einmal eine auslassen kann. Das Futter sollte nicht länger als eine halbe Stunde bei Zimmerwärme stehen bleiben, danach stellt man es wieder in den Kühlschrank und versucht es bei der nächsten regulären Mahlzeit erneut.

5. Es ist wichtig, in jeder Umstellungsphase darauf zu achten, dass die Katze regelmäßig eine Mindestmenge an Nahrung zu sich nimmt. Das sind mindestens 25 g Futter pro kg Körpergewicht täglich, die die Katze möglichst in mindestens zwei Mahlzeiten verzehren sollte. Die Geschwindigkeit der Umstellung muss individuell angepasst werden. Verweigert die Katze das Futter, muss man in den unten dargestellten Phasen wieder einen Schritt zurückgehen und es nächstes Mal erneut versuchen. Keinesfalls sollte man zu früh aufgeben und wieder das geliebte Fertigfutter servieren, damit wären alle bisher erzielten Erfolge zunichte gemacht und man müsste wieder von vorn anfangen.

Umstellung von Katzen, die bisher ausschließlich Trockenfutter fressen:

Trockenfutter ist mit nur 8 bis 10 % Feuchtigkeit sehr konzentriert und dementsprechend geschmacksintensiv. Dies ist mit ein Grund, warum viele Katzen sich auf Trockenfutter spezialisieren und nichts anderes mehr fressen wollen. Je länger eine Katze bereits ausschließlich Trockenfutter frisst, desto geringer ist die Bereitschaft, sich wieder an Futter zu gewöhnen, das einen normalen Wassergehalt von ca. 70 % aufweist.

Neben der Gewöhnung an den höheren Feuchtigkeitsgehalt in der Nahrung kommt auf die Katze noch eine weitere Umstellung zu, da Feuchtfutter nicht ständig für die Katze bereit stehen kann, weil es sonst verderben würde. Sie muss sich also anstatt der bei Trockenfutter üblichen ad-libitum-Fütterung darauf einstellen, dass es nur noch regelmäßige Mahlzeiten zu bestimmten Zeiten gibt. Katzen, die ständig Futter zur Verfügung haben, wie es bei der Trockenfütterung üblich ist, fressen immer nur kleine Häppchen über den Tag verteilt, so dass sie nie richtig hungrig und nie richtig satt sind. Zudem haben sie immer dann die Möglichkeit, auf das ständig zur Verfügung stehende Futter auszuweichen, wenn sie etwas nicht fressen wollen oder das Trockenfutter einfach lieber mögen, was leider bei den meisten Katzen der Fall ist. Das ist eine denkbar schlechte Voraussetzung, ihnen ein anderes Futter schmackhaft zu machen.

Es werden 3 oder 4 Mahlzeiten Trockenfutter zu festen Uhrzeiten serviert. Zwischen den Mahlzeiten sollte kein Futter zur Verfügung stehen. Normalerweise ist es nicht optimal, wenn die Katze größere Mengen Trockenfutter auf einmal frisst, da sie es nicht schaffen kann, genug Wasser dazu zu trinken, so dass die Gefahr einer zeitweisen Dehydration besteht. Daher ist dies wirklich nur als Übergangslösung zu betrachten und sollte keinesfalls für längere Zeit oder bei nicht ganz gesunden Katzen so gehandhabt werden. Zunächst lässt man das Futter für eine Stunde stehen und entfernt es anschließend wieder. Dieser Zeitraum wird nach und nach verkürzt, bis man erreicht, dass die Katze ihre jeweilige Mahlzeit in 15 Minuten oder weniger einnimmt. Hat man eine Katze, die gut genährt oder gar ein wenig rundlich ist, kann man unterstützend für einige Tage die Portionen um 10 oder 20 Prozent reduzieren, um den Appetit der Katze zu fördern.

Hat die Katze sich daran gewöhnt, zu den gewohnten Uhrzeiten ihre Mahlzeiten zügig zu fressen, beginnt man damit, das Futter anzufeuchten. Einige Katzen fressen eingeweichtes Trockenfutter, die meisten jedoch nicht. Hier muss man ganz klein anfangen und am Anfang vielleicht nur drei Tröpfchen Wasser über das Futter sprenkeln. Diese Menge wird langsam gesteigert, bis das Trockenfutter eingeweicht gefressen wird. Eingeweichtes Trockenfutter sollte nicht länger stehen bleiben, da es schnell verdirbt.

Sollte das Einweichen des Trockenfutters nicht funktionieren, kann man versuchen, das Trockenfutter klein zu mahlen und zunächst in trockenem Zustand zu servieren. Frisst die Katze es, fängt man wieder mit ein paar Tröpfchen Wasser an. Einen Versuch ist es wert, direkt ein ganz klein wenig Dosenfutter oder Fleisch unter das Trockenfutter zu mischen oder unter dem Trockenfutterpulver zu verstecken. Sobald die Katze das eingeweichte Trockenfutter annimmt, beginnt man, kleine Mengen Dosenfutter unterzumischen. Auch dies geht meist nur in sehr kleinen Schritten und mit viel Geduld. Manchen Tieren fällt es leichter, anstatt des Dosenfutters ein ganz klein wenig in winzige Stückchen geschnittenes oder durch den Fleischwolf gedrehtes Frischfleisch im angefeuchteten Trockenfutter zu akzeptieren. Ist dies der Fall, kann man an dieser Stelle gleich mit der Umstellung auf Rohfutter beginnen, ansonsten verfährt man wie gehabt und erhöht den Anteil des Dosenfutters immer mehr, bis dieses pur gefressen wird.

Eine weitere Möglichkeit ist es, Katzen die ein Lieblingstrockenfutter haben, dieses nur noch als Mischung mit Dosenfutter oder Rohfutter anzubieten. Fressen sie das nicht, dann ist der Schritt zurück nicht derjenige zurück zum geliebten Trockenfutter, sondern der zu einem Trockenfutter, dass sie nicht gerne mögen. So verbinden sie den Geschmack von Dosenfutter oder gar Rohem in Kombination mit ihrem Lieblingsfutter mit einem für sie positiven Geschmackserlebnis.

Umstellung von Katzen, die Dosenfutter fressen:

Frisst die Katze bereits Dosenfutter, mischt man wenig Fleisch unter, welches je nach Vorliebe der Katze in winzige Stückchen geschnitten oder gehackt wird. Hier muss zunächst die Menge herausgefunden werden, die gerade noch akzeptiert wird, ohne dass das Futter verweigert wird. Dies kann unter Umständen nicht mehr als eine Messerspitze sein. Nach und nach wird diese Menge erhöht, immer nur gerade um so viel, dass die Mischung noch gefressen wird. Ist dies einmal nicht der Fall, kehrt man zum zuvor erreichten Frischfleischanteil zurück und versucht nach ein oder zwei Mahlzeiten erneut, den Anteil zu steigern. Alternativ kann man auf ein ungeliebtes Dosenfutter zurückgreifen und später das Lieblingsfutter wieder mit dem zuvor erreichten Fleischanteil servieren. Zusätzlich sollte man herausfinden, welches Fleisch am ehesten angenommen wird. Falls es also gar nicht klappt, probiert man eine andere Fleischsorte aus. Gute Einstiegssorten sind Huhn und Pute, auch Kaninchen wird von vielen Katzen gern genommen.

Sehr hilfreich ist es, kein pures Dosenfutter mehr parallel anzubieten, da es ansonsten passieren kann, dass die Katze einfach eine Mahlzeit mit untergemischtem Fleisch auslässt und stattdessen auf ihre Dosenfuttermahlzeit wartet, um dann ordentlich „zuzuschlagen“.

Gewöhnung an verschiedene Fleischsorten und Zusätze:

Sobald ein gewisser Fleischanteil akzeptiert wird, kann man parallel dazu einen Zusatz zufügen. Ein wenig Salz und Taurin wird meist klaglos mitgefressen. Später kommen nach und nach andere Zusätze wie Vitamine, Mineralien und Gemüse dazu. Der Fleischanteil wird weiterhin regelmäßig gesteigert. Auch sollte man jetzt beginnen, verschiedene Fleischsorten anzubieten, sei es gemischt im Futter oder zunächst pur, das muss individuell immer wieder ausgetestet werden.

Innereien werden von den meisten Katzen nicht so gern genommen wie Muskelfleisch. Daher versucht man es zunächst mit einer Sorte, z. B. Hühnerleber, von der man ein ganz klein wenig untermischt. Dann kommt Herz usw., auch hier muss man wieder ausprobieren und eine Sorte, die die Katze gar nicht akzeptiert, durch eine andere ersetzen.

Sehr wichtig sind Mineralien und Spurenelemente, insbesondere Calcium. Ehe die Katze komplett auf Rohfütterung umgestellt wird, sollte sie entweder Knochen oder ein Calciumpräparat im Futter akzeptieren. Mit fleischigen Knochen wie Hühnerhälse oder -flügel tun die meisten Katzen sich anfangs schwer, man wird also Fleisch und Knochen durch den Fleischwolf drehen. Später kann man langsam Fleisch in immer größere Stücke schneiden. Knochenstücke sollte man nur unter Aufsicht füttern und aufpassen, dass ungeübte Katzen sie nicht ganz verschlucken, anstatt zu kauen. Das gilt besonders, wenn man zunächst Hälse oder Flügel teilt oder viertelt, um die Katze daran zu gewöhnen, auch ganze Knochenteile zu fressen. Es wird allerdings wohl immer einige Katzen geben, die Knochen oder kleine Beutetiere im Ganzen nicht fressen. Für die Zahn- und Zahnfleischgesundheit reicht es aus, wenn öfter größere Fleischstücke gekaut werden.

Weitere hilfreiche Tricks für jede Umstellungsphase:

1. Jede Katze hat ihre eigenen Vorlieben und Abneigungen, die es individuell für jedes Tier mit Geduld und Erfindungsreichtum herauszufinden gilt.

2. Das Futter anwärmen bzw. etwas warmes Wasser dazugeben, da körperwarmes Futter oft lieber genommen wird.

3. Das Rohfutter mit einem Dosenfutter mischen, das die Katze besonders gern mag. Eventuell der Katze vorher ein paar Tage lang ein ungeliebtes Dosenfutter geben, so dass sie, wenn es dann ihr Lieblingsdosenfutter gibt, den Fleischanteil darin in Kauf nimmt.

4. Rohes Futter außen ganz leicht anbraten, so dass es mehr Geschmack hat, aber innen noch roh ist. Eventuell zuerst durchbraten und dann nach und nach weniger braten.

5. Zunächst das Fleisch kochen (Knochen nicht gekocht geben) und zum Beispiel etwas Hühnchenfleisch mit der Brühe servieren, nach und nach immer weniger kochen, bis es roh gefressen wird.

6. Bestimmte Zusätze, die es schmackhafter machen, in kleinen Mengen unter das Rohfutter mischen oder darüber streuen. Hier sind ausnahmsweise auch kleine Sünden erlaubt. Es kommt alles in Frage, was die eigene Katze besonders gern frisst. Beispiele aus der Praxis sind: Gänseschmalz, Schweineschmalz, Entenschmalz oder Pflanzenöle, Joghurt, Quark, Sahne, Hüttenkäse, geriebener Käse, insbesondere Parmesan, pulverisiertes Trockenfutter, zerbröselte Katzenleckerchen, Hühnerbrühe, Thunfisch oder anderer Fisch aus der Dose, Hefeflocken, Kitty Bloom (hat einen schönen Käsegeschmack).

7. Aus Gehacktem oder Fleischstückchen kleine Bällchen formen und diese mit gemahlenem Trockenfutter panieren.

8. Beobachten, wie die Katze am liebsten frisst oder was sie stören könnte. Dementsprechend entweder Katze nicht beim Fressen beobachten, manche fühlen sich dadurch gestört, oder umgekehrt, Katze loben und streicheln, mit der Hand füttern, das wiederum mögen andere Katzen gern.

9. Wenn Futter zubereitet wird, der Katze hin und wieder ein Stückchen direkt reichen, so dass sie denkt, es wäre ein besonderes Leckerchen.

10. Futter "klauen" lassen, von der Küchenarbeitsplatte oder vom Esstisch, dem eigenen Teller oder aus dem Hundenapf. Das hat natürlich den Nachteil, dass man der Katze das irgendwann gerne wieder abgewöhnen möchte.

Unerlässlich sind eine möglichst große Variationsbreite der Fleischsorten sowie die diversen Zusätze im Futter. Die Katze soll nach und nach so viele verschiedene Futtermittel wie möglich kennen lernen und fressen, um sicherzustellen, dass die Kost abwechslungsreich und ausgewogen gestaltet werden kann. Sollte eine Katze einen bestimmten Zusatz oder eine Fleischsorte auch nach längerer Zeit und allen Überredungskünsten nicht mögen, kann man sie nicht zwingen und weicht auf etwas anderes als Ersatz aus.

Manche Katzen fressen nach erfolgter Umstellung zunächst mehr Rohfutter als die durchschnittlich angenommenen Mengen. Vielleicht haben sie einen Nachholbedarf an bestimmten Nährstoffen oder sie mögen das neue Futter einfach gerne. Meistens pendelt sich die Futteraufnahme nach einiger Zeit auf ein normales Maß ein.

Die Umstellung auf gesunde Rohkost kann manchmal ein sehr langer Weg sein, auf dem sich kleine oder größere Erfolge mit Rückschlägen abwechseln. Hat man es jedoch einmal geschafft, kann man mit Recht stolz sein, und die Katze wird es einem mit Wohlbefinden, guter Kondition und Gesundheit danken
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Re: Katzenernährung

Beitrag  Christina am So März 01, 2009 2:36 pm

Rezepte

Diese Rezepte sind als Einstieg in die Rohfütterung gedacht. Wir stellen sie hier exemplarisch zur Verfügung, um eine Vorstellung zu vermitteln, wie die gesunde Katzenernährung aussehen kann. Um Einseitigkeit zu vermeiden, sollte weder ständig nur ein Rezept gefüttert werden, noch sollten die Rezepte immer wieder unverändert verwendet werden. Alle Zutaten sollten öfter variiert werden, um Abwechslung in die Ernährung der Katze zu bringen. Jede Katze verträgt oder mag individuell bestimmte Nahrungsmittel besser oder schlechter. Daher ist es wichtig, seine Tiere sorgfältig zu beobachten, um die Möglichkeit zu haben, die vorgeschlagenen Rezepte individuell an die Bedürfnisse seiner Katze anpassen zu können. Die Empfehlungen auf dieser Seite sind für gesunde Katzen gedacht, kranke Katzen können andere Ansprüche an die Ernährung haben.

Generell sollte man nicht blind einem Rezept folgen, ohne zu verstehen, warum was gefüttert wird, sondern sich selbst weitergehend informieren, um die Diät auf die Situation seiner Katze abzustimmen. Mit der Zeit wird man einen eigenen Futterplan entwickeln, mit dem man der Katze in abwechslungsreichen Mahlzeiten alles bietet, was sie benötigt.

Bevor eins dieser Rezepte verwendet wird, bitte unbedingt die Kapitel Nährstoffe, Rohfütterung und Zubereitung lesen, die wichtige Informationen und Hinweise beinhalten.



Grundrezept
- einfaches Rezept für den Start -

Fleisch

1000 g Muskelfleisch (abwechselnd Fleischsorten unterschiedlicher Fettgehalte)

Fett

1 Mal pro Woche fetter Fisch oder 1 - 2 Kapseln Lachsöl

Fasern/Ballaststoffe

50 g Gemüse oder 1 - 2 TL Weizenkleie (optional, wenn am gleichen Tag Fertigfutter gegeben wird)

Mineralien/Spurenelemente/Vitamine/Taurin

1 TL (5 g) Kitty Bloom Kalac M34 oder 1 TL (5 g) Eierschalenpulver oder 3 TL (5 g) Calciumcarbonat oder 4 TL (9 g) Calciumcitrat

1 TL (5 g) unraffiniertes Natursalz

2 TL (5 g) Kitty Bloom VM900+3 oder 1 Capalette Centrum A-Z

1000 mg Taurin kg/Futter oder 150 – 200 mg pro Tag/Katze

Wasser

100 ml

Zubereitung

Wasser mit Salz, Calcium, Vitaminen und ggf. Lachsöl mischen, dann klein geschnittenes oder gewolftes Fleisch und zerkleinertes Gemüse bzw. vorher eingeweichte Weizenkleie untermischen und kühl stellen zum baldigen Verzehr. Falls die Portionen eingefroren werden, Fleisch nur mit Salz und Calcium mischen und in Portionen einfrieren, das Gemüse getrennt einfrieren und die restlichen Zusätze erst kurz vor dem Servieren zufügen. Guten Appetit!



Grundrezept „plus“
- das Grundrezept etwas ausgebaut -

Fleisch

900 g Muskelfleisch

100 g Innereien, der Anteil Herz kann auch höher sein, Leber nicht mehr als 3 - 5 % des Gesamtfutteranteils, ab und zu Mägen, Nieren, Lunge etc.

Fett

Fett/Öl, je nach Fettgehalt des Fleisches, oder 1 Mal pro Woche fetter Fisch oder 1 - 2 Kapseln Lachsöl

Fasern/Ballaststoffe

50 g Gemüse oder 30 g Sprossen oder 30 g Samen oder 1 - 2 TL Weizenkleie

Mineralien/Spurenelemente/Vitamine/Taurin

Calciumzusatz

1 TL (5 g) unraffiniertes Natursalz

1000 mg Taurin kg/Futter oder 150 – 200 mg pro Tag/Katze

Multivitamin-Spurenelementzusatz (mit hohem Vitamin-A-Gehalt nur halbe Dosierung), öfter mal nur Vitamin-B-Komplex oder Nährhefe verwenden, ab und zu Seealgenpulver

200 IE Vitamin E pro kg Futter oder 30 IE pro Tag/Katze oder 200 IE pro Woche/Katze, falls im Vitaminzusatz oder Lachsöl nicht enthalten

Wasser

100 ml

Zubereitung

Wasser mit den Zusätzen mischen, zerkleinertes Gemüse und Fleisch zufügen und kühl stellen. Falls das Fleisch eingefroren wird, das Gemüse und die Zusätze kurz vor der Fütterung frisch zugeben. Mahlzeit!



Rezept mit Knochen
- wenn Knochen verwendet werden, wird kein Calciumzusatz benötigt und der Salzanteil reduziert -

Fleisch, Mineralien

350 g Hühnerklein und/oder Hälse, Flügel

650 g Fleisch, ggf. mit einem Anteil Innereien

Fett/Öl, je nach Fettgehalt des Fleisches oder 1 Mal pro Woche fetten Fisch oder 1 - 2 Kapseln Lachsöl

Fasern/Ballaststoffe

50 g Gemüse oder 30 g Sprossen oder 30 g Samen oder 1 - 2 TL Weizenkleie

Mineralien/Spurenelemente/Vitamine/Taurin

1/2 TL (2,5 g) Natursalz

1000 mg Taurin kg/Futter oder 150 – 200 mg pro Tag/Katze

Multivitaminzusatz (mit Gehalt an Spurenelementen nur halbe Dosierung), öfter mal nur Vitamin-B-Komplex oder Nährhefe verwenden, ab und zu Seealgenpulver

200 IE Vitamin E pro kg Futter oder 30 IE pro Tag/Katze oder 200 IE pro Woche/Katze, falls im Vitaminzusatz oder Lachsöl nicht enthalten

Wasser

100 ml

Zubereitung (evtl. Fleischwolf, Geflügelschere oder Fleischeraxt erforderlich)

Knochen und Fleisch durch den Fleischwolf drehen, zerkleinertes Gemüse zugeben, Zusätze mit Wasser mischen und hinzufügen. Im Kühlschrank aufbewahren. Falls das Futter eingefroren werden soll, ist es besser, Gemüse und Zusätze kurz vor der Fütterung frisch zuzugeben. Fleisch und Teile mit Knochen können öfter in größeren Stücken gefüttert werden. Guten Hunger!



Rezept mit ganzem Huhn (ausgenommen)
- Dieses Rezept kann auch verwendet werden für Kaninchen oder nicht ausgenommene Tiere inklusive Blut, dann 750 g Huhn/Kaninchen und 250 g zusätzliches Fleisch nehmen, Salz entsprechend reduzieren, Gemüse ist optional -

Fleisch/Mineralien

500 g Huhn, ausgenommen, mit Herz und Leber, ohne Kopf, Füße, Blut, wie man es üblicherweise im Geschäft kauft

500 g zusätzliches Fleisch, je nach Fleischanteil des obigen Tieres, mit einem kleinen Anteil Innereien

Fett

1 Mal pro Woche fetter Fisch oder 1 - 2 Kapseln Lachsöl

Fasern/Ballaststoffe

50 g Gemüse oder 30 g Sprossen oder 30 g Samen oder 1 - 2 TL Weizenkleie

Mineralien/Spurenelemente/Vitamine/Taurin

1/2 TL (2,5 g) unraffiniertes Natursalz

1000 mg Taurin kg/Futter oder 150 - 200 mg pro Tag/Katze

Vitamin-B-Komplex, Hefeflocken und Multivitaminpräparat im Wechsel, ab und zu ein Präparat mit Spurenelementen oder Seealgenpulver

200 IE Vitamin E pro kg Futter oder 30 IE pro Tag/Katze oder 200 IE pro Woche/Katze, falls im Vitaminzusatz oder Lachsöl nicht enthalten

Zubereitung (Fleischwolf und Fleischeraxt erforderlich)

Huhn waschen und in 2 - 3 cm kleine Stücke hacken, durch den Fleischwolf drehen, mit dem Salz mischen und portionsweise abpacken und einfrieren. Das zusätzliche Fleisch entweder mitwolfen oder extra in Stücken zum Kauen geben. Zerkleinertes Gemüse mischen und in Tagesportionen einfrieren, zum Beispiel in Eiswürfelbehältern. Vor der Fütterung Huhnmischung und Gemüse auftauen, alles mit etwas warmem Wasser und Zusätzen vermischen und servieren. Bon Appetit!
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